Drop on Demand
Das Drop-on-Demand-Verfahren (deutsch: Tropfen auf Anforderung) ist eine Drucktechnik bei der die Düsen eines Druckkopfes für jeden einzelnen Tintentropfen des Schriftbildes geöffnet werden. Das heißt es werden nur Tintentropfen ausgestoßen, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Die präzise Öffnung der Düsen wird durch den zugehörigen Druckertreiber gesteuert.
Das Drop on Demand Verfahren in der industriellen Kennzeichnung
Zur Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen werden neben Continuous-InkJet-Druckern häufig Drop-on-Demand-Drucker verwendet. Diese können sowohl mit Ventil- und Stößeltechnik als auch mit der Thermal-InkJet-Technologie ausgestattet sein.
Das Öffnen der Düsen erfolgt mit einer Frequenz von max. 1000 Hertz bei der Stößeltechnik. Bei der Themal-InkJet-Technik werden Tintentropfen mit einer Frequenz von bis zu 15000 Hertz ausgestoßen.
Der Einsatzbereich ist sehr groß und reicht von der hochauflösenden Verpackungsbeschriftung über die Direktbeschriftung von Kunststoffprofilen und Stahlrohren bis zur Kennzeichnung von Baustoffprodukten mit sehr großen Schriften. Dabei steht die robuste Technik der Drop-on-Demand-Drucker im Fokus der Anwender.
Synonyme
- DOD-Verfahren
Siehe auch
- Kennzeichnungstechnik
- Produktkennzeichnung
- Kennzeichnungssysteme
- DOD-Drucker
- InkJet-Drucker
- Verpackungskennzeichnung
Weblinks
- DOD-Drucker (Drop on Demand, Tintendrucker), Wikipedia