Die Anlage ist umgerüstet, das neue Produkt läuft und der Kennzeichnungsdrucker druckt. Doch passen auch Drucktext, Datum und Charge zum aktuellen Auftrag? Gerade beim Produktwechsel lohnt sich ein kurzer, fester Prüfablauf.
1. Den richtigen Drucktext auswählen
Ähnliche Produktnamen können leicht verwechselt werden. Eindeutige Bezeichnungen für gespeicherte Druckjobs erleichtern die Auswahl. Artikelnummern helfen zusätzlich, Varianten sicher zuzuordnen.
2. Variable Angaben kontrollieren
Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum sollten mit den Vorgaben des neuen Auftrags abgeglichen werden. Auch bei automatisch berechneten Datumsangaben muss die hinterlegte Haltbarkeit zum jeweiligen Produkt passen.
3. Die Druckposition prüfen
Eine andere Verpackungsgröße kann die Position der Kennzeichnung verändern. Sitzt der Aufdruck vollständig auf der vorgesehenen Fläche? Liegt er auf einer Naht oder Kante? Muss der Druckkopf oder der auslösende Sensor angepasst werden?
4. Den ersten Aufdruck freigeben
Prüfen Sie ein Muster unter den tatsächlichen Produktionsbedingungen. Entscheidend sind korrekter Inhalt, Lesbarkeit und Haftung. Bei Barcodes und Data-Matrix-Codes gehört auch eine Prüfung mit dem vorgesehenen Lesegerät dazu.
Eine kurze Routine, die sich lohnt
Eine Checkliste direkt an der Anlage macht diese Schritte für alle Mitarbeitenden nachvollziehbar. Klar sollte auch sein, wer den ersten Aufdruck freigibt. So lassen sich Fehler erkennen, bevor eine größere Menge falsch gekennzeichneter Produkte entsteht.
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