Der automatische Düsenverschluss gehört bei Leibinger nicht erst seit wenigen Jahren zum Konzept der CIJ-Drucker. Bereits frühere Gerätegenerationen verfügten über eine mechanische Lösung zum Verschließen der Düse. Ein Beispiel dafür ist der Codi-Jet 3000 aus dem Jahr 1994. Auch bei diesem Modell war bereits eine Düsenverschlussmechanik direkt im Schreibkopf integriert.
Mit den folgenden Gerätegenerationen wurde dieses Prinzip kontinuierlich weiterentwickelt. Beim Leibinger JET 2 SE wurde die Funktionsweise des Düsenverschlusses erstmals auch anschaulich animiert dargestellt. Später folgte die Weiterentwicklung zur Sealtronic-Technologie und mit dem IQJET schließlich zu IQPRINT.
Aus einer bereits früh eingesetzten mechanischen Lösung ist so über mehrere Gerätegenerationen hinweg ein zentraler Bestandteil der Leibinger CIJ-Technologie geworden. Heute steckt darin mehr als 30 Jahre Erfahrung mit der automatischen Düsenverschlusstechnik. Das grundlegende Prinzip ist dabei bis heute dasselbe geblieben: Den Tintenkreislauf während Produktionspausen zuverlässig zu verschließen, das Eintrocknen der Tinte zu verhindern und den Drucker schnell wieder druckbereit zu machen.
Genau diese Vorteile waren auch für WOLF-Signiertechnik von Beginn an ein wichtiges Argument für die CIJ-Drucker von Leibinger. Gerade im täglichen Einsatz zeigt sich, welchen Unterschied ein zuverlässig geschlossener Tintenkreislauf machen kann. Hohe Verfügbarkeit, ein geringer Reinigungsaufwand und ein zuverlässiger Wiederanlauf nach Produktionspausen sind Vorteile, die wir seit vielen Jahren bei unseren Kunden erleben.
Der automatische Düsenverschluss ist deshalb auch ein wichtiger Baustein unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Leibinger. Wir setzen seit Beginn unserer Zusammenarbeit auf die CIJ-Systeme des Herstellers und vertreiben diese bis heute aus Überzeugung.
Was diese Technik im täglichen Produktionsbetrieb konkret bringt, lässt sich besonders gut an drei Vorteilen zeigen.
Maximale Verfügbarkeit durch sofortiges Aufstarten
Der erste Vorteil zeigt sich bereits beim Produktionsstart. Durch das automatische Verschließen der Düse mit dem Fängerrohr kann der Drucker seinen Tintenkreislauf selbstständig hochfahren. Der Bediener oder die Anlage kann anschließend direkt mit dem Drucken beginnen – ohne vorherige Reinigung oder andere manuelle Eingriffe.
Gerade bei Schichtbeginn oder nach längeren Produktionspausen reduziert das den Aufwand und hilft dabei, unnötige Stillstandszeiten zu vermeiden.
Betriebskosten sparen
Der automatische Düsenverschluss wirkt sich jedoch nicht nur auf die Verfügbarkeit aus, sondern auch auf die laufenden Betriebskosten.
Nach einer frei definierbaren Zeit kann der Drucker seinen Tintenkreislauf automatisch schließen. Im geschlossenen Kreislauf wird die Verdunstung von Lösungsmittel deutlich reduziert.
Gleichzeitig können Pumpen und weitere mechanische Komponenten abgeschaltet werden, sobald der Tintenkreislauf geschlossen ist. Dadurch werden diese Bauteile weniger belastet, was den Verschleiß reduzieren und ihre Lebensdauer verlängern kann.
Mehr Sicherheit für die Mitarbeiter
Neben Verfügbarkeit und Betriebskosten spielt auch der Arbeitsaufwand rund um den Drucker eine wichtige Rolle. Besonders deutlich wird das bei der Reinigung des Schreibkopfes.
Durch den automatischen Düsenverschluss entfällt ein großer Teil der manuellen Reinigung. Der Schreibkopf muss dadurch seltener aus der Anlage ausgebaut, mit Lösungsmittel gereinigt und anschließend wieder eingebaut werden.
Das spart nicht nur Arbeitszeit und reduziert Anlagenstillstände, sondern verringert vor allem den direkten Kontakt der Mitarbeiter mit Tinte und Lösungsmitteln.