Abriebfestigkeit
Die Abriebfestigkeit charakterisiert die Widerstandsfähigkeit der industriellen Kennzeichnung und Beschriftung gegenüber einer mechanischen Belastung, speziell Reibung. Dieser Begriff beschreibt, wie gut ein Druck auf einem Material haftet, wenn andere Gegenstände darübergleiten oder scheuern. Die Oberflächeneigenschaften der beteiligten Werkstoffe bestimmen diesen Wert. Insbesondere die chemische Zusammensetzung der Signierfarbe beeinflusst das Ergebnis. Die Rauigkeit der Oberfläche, die Länge des Einwirkzeitraumes und der Scheuerdruck spielen ebenso eine wichtige Rolle. Ein hoher Scheuerdruck presst die Kontaktflächen stärker zusammen und steigert den Verschleiß des Druckbildes deutlich.
Die Abriebfestigkeit einer Signiertinte stellt besonders bei der Produkt- und Verpackungskennzeichnung ein wesentliches Qualitätsmerkmal dar. Hersteller von Kennzeichnungssystemen wie WOLF-Signiertechnik legen auf diese Eigenschaft großen Wert. Eine hohe Beständigkeit garantiert, dass die Informationen nach dem Transport ohne Abrieb lesbar bleiben. Das verhindert Verwechslungen in der Logistikkette und sichert die Rückverfolgbarkeit der Waren. Die Haftung auf glatten Kunststoffen oder öligen Metallen ist dabei eine besondere technische Herausforderung.
Fachleute bestimmen die Abriebfestigkeit in der Industrie durch Methoden wie Schleifen oder Sandstrahlen. Mit beiden Methoden wird der Materialabtrag künstlich beschleunigt und eine jahrelange Abnutzung innerhalb weniger Minuten simuliert. Diese Prüfung ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätskontrolle einer Markierung oder Beschriftung.
Synonyme
Scheuerfestigkeit
Verschleißfestigkeit