Pigmente

Pigmente im Lexikon der Signiertechnik

Unter Pigment versteht man Farbmittel, die (im Unterschied zu Farbstoffen) im Anwendungsmedium (fast) unlöslich sind.

Für diese Definition gibt es ein verdeutlichendes Beispiel:

Versucht man Ruß mit Wasser zu mischen, so könnte man auch nach längerem Rühren oder Schütteln immer noch Russpartikel erkennen, dasselbe kann man bei Kaffee beobachten. Der Ruß wird nur sehr fein verteilt, löst sich aber nicht vollständig auf. Pigmente werden hauptsächlich zur Herstellung deckender Farben verwendet.

Daraus kann man folgendes ableiten:
Farbstoffe verbinden sich vollständig mit Löse- und Bindemitteln, während Pigmente sich nur sehr fein verteilen, sich aber nicht vollständig auflösen.

Weiterhin: Pigmente ergeben undurchsichtige Lösungen.

Pigmente werden in 4 Hauptgruppen unterschieden:

Das wohl wichtigste Pigment ist das weiße Titandioxid. Ebenfalls häufig zum Einsatz kommen Schwarzpigmente wie Ruß und Buntpigmente wie zum Beispiel Ultramarinblau, Cadmiumorange, Cobaltblau, Mennige und Eisenoxidpigmente in verschiedenen Farbtönen.

Das Pigment ist der wesentliche Bestandteil jeder deckenden Signierfarbe. Jedoch trotz der großen Bandbreite an erhältlichen Pigmenten gibt es Ansprüche, die manchmal nur schwierig erfüllbar sind. Häufig ist es zum Beispiel die fehlende Wetterbeständigkeit bestimmter Pigmente bei Signierfarben. Um diese Probleme zu lösen, arbeiten Spezialisten an neuen Pigmentarten, die die geforderten Eigenschaften in sich vereinen.

Natürliche und synthetische Pigmente bestechen durch ihre ausgezeichnete Lichtechtheit.

Siehe auch: Pigmenttinte.

Mehr Informationen zu Pigment bei Wikipedia.

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