Lumineszenz
Lumineszenz im Lexikon der Signiertechnik
Lumineszenz ist die Sammelbezeichnung für die Lichtemission eines Stoffes (z.B. einer Signierfarbe) oder Körpers, die nicht durch hohe Temperatur verursacht wird (»kaltes Leuchten«). Lumineszenz lässt sich hervorrufen durch die Bestrahlung mit sichtbarem oder ultraviolettem Licht.
Bei der Erkennung von Lumineszenz werden die Elektronen eines fluoreszierenden Stoffes durch Bestrahlung mit UV-Licht je nach Gerätetyp im Wellenlängenbereich von 365 nm bis 380 nm angeregt. Das dabei entstehende, sichtbare Licht liegt im Spektralbereich zwischen ca. 420 nm und 750 nm. Es wird vom Lumineszenztaster erkannt und zur Detektion des Tastgutes genutzt.
Zur optimalen Anpassung an die Lumineszenz kann die Empfindlichkeit des Gerätes eingestellt werden (z.B. mit einem Potentiometer). Der Hintergrund, auf dem die Luminophore aufgebracht sind, hat keinen Einfluss auf die Detektionssicherheit.
Luminophore kann man nahezu allen Substanzen beimengen, d.h. auch Signierfarben und -tinten. Zudem lassen sie sich auch dann auf feste Materialien wie Etiketten oder Kartons aufbringen, wenn diese schon mit anderen Informationen signiert oder bedruckt sind.
Da die Markierungen unsichtbar sein können, eignen sie sich für die Anbringung von Kontrollmarken zur Feststellung der Echtheit von Waren, z. B. hochwertigen Markenartikeln. Darüber hinaus wirkt diese Art der Kennzeichnung und Markierung auf Etiketten von Konsumartikeln nicht störend.
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