Code 128
Definitionen und Informationen vom Hersteller
Der Code 128 ist eine alphanumerische Kodierung mit hoher Informationsdichte, die im Barcode-Bereich eingesetzt wird. Der Prinzipaufbau eines Code 128-Lesesymbols besteht aus einem Startsymbol, der Nutzinformation, dem Prüfsymbol und dem Stoppsymbol.
Die Kodierung besteht aus einem Mehrbreitencode mit 11 Modulen für jedes Symbol. Jeweils drei Balken und drei Zwischenräume von maximal vier Modulen Breite bilden das Codemuster für ein Symbol. Der Zeichenaufbau ist selbstüberprüfend, da die Anzahl der als Balken dargestellten Module stets gerade, die Anzahl der Zwischenraummodule ungerade ist.
Drei verschiedene Startsymbole definieren beim Code 128 den gültigen Zeichensatz und damit die Bedeutung eines bestimmten Strichcodemusters. Der Wechsel des Zeichensatzes innerhalb eines Lesesymbols wird durch kontextabhängige Sonderfunktionscodes gesteuert (Diese Steuerzeichen können am besten als Satzzeichen aufgefasst werden, die die Informationen strukturieren.).
Es sind permanente Zeichensatzwechsel oder temporäre, die nur für ein einziges Folgezeichen gelten, definiert. Weiterhin existieren Sonderfunktionscodes, die die Zwischenspeicherung von Präfixcodes oder die Kennzeichnung von Sondereinsatzgebieten steuern. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit zur Kombination mehrerer, nacheinander gelesener Lesesymbole.
Das Alphabet von Code 128 enthält die Zuordnung von 106 Zeichen zu den dedizierten Barcodemustern. Hierbei nimmt das Stoppzeichen eine Sonderstellung ein. Es ist aus 13 Modulen aufgebaut und gilt unabhängig von einer Zeichensatzauswahl.
Siehe auch: Barcode, Strichcode.
nach oben | Lexikon | Produkte | Branchen + Beispiele | Startseite

